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Die Vorteile von Yoga für Fußballer

Photo by Aphiwat chuangchoem, CC0 Public Domain

In der westlichen Welt erfreut sich Yoga auch unter Fußballern immer größerer Beliebtheit. Viele Top-Profis behaupten sogar, dass Yoga die Dauer ihrer Karriere im Profisport verlängern kann und die allgemeine athletische Leistung deutlich verbessert. Manchester United-Spieler Ryan Giggs gehört hier zu den größten Befürwortern. Das Fußball-Talent litt früher unter vielen Verletzungen und bezeichnet Yoga nun als seinen persönlichen „Jungbrunnen“, der ihn noch bis Mitte vierzig Agilität und Ausdauer auf dem Feld verspricht. Wie Fußballer genau von der aus Indien stammenden Lehre profitieren können, steht in diesem Beitrag.

Effektiv Stress abbauen

Professionelle Fußballspieler stehen unter kontinuierlichem Leistungsdruck und müssen auf dem Feld immer hundert Prozent geben können. Dies trifft besonders auf Spieler in der Champions League zu, die sich im europäischen Wettbewerb nach oben kämpfen. Dabei müssen sie nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke an den Tag legen, um Verletzungen während des Spiels vorzubeugen. Während bei allen Formen des Alltagsstress Meditations- und Entspannungstechniken gepriesen und regelmäßig praktiziert werden, wird die psychische Gesundheit bei Leistungssportlern oft vernachlässigt. Für eine Top-Performance ist diese jedoch genauso wichtig, wie das Dehnen der Muskeln vor dem Spiel. Die im Yoga praktizierten Atemtechniken und Aufmerksamkeitsübungen helfen einem Spieler dabei, sich von negativen Gefühlen zu lösen und sich lediglich auf den Moment zu konzentrieren. Gemeinsame Übungen mit der Mannschaft stärken außerdem die Beziehungen untereinander und sorgen für einen besseren Zusammenhalt.

 

Neue Stärke mit dem „Core“ entfalten

Wenn man unter Stärke die maximale Kraft versteht, die man gegen eine Last ausüben kann, ist Yoga nicht unbedingt die erste Trainings-Methode, die in den Sinn kommt. Vielmehr denken die meisten an Fitness-Studios, wo Muskelpakete schwere Eisen stemmen und den Widerstand kontinuierlich erhöhen. Um seine Kraft zu trainieren ist der Gebrauch von Lang- und Kurzhanteln natürlich von Vorteil. Schließlich soll ein Widerstandsprogramm aufgebaut werden, das sich in seiner Intensität steigern kann. Hier vergessen Athleten jedoch ein wichtiges Element: die Kraft aus dem Core, auch „Kernkraft“ genannt. Diese hängt mit der richtigen Haltung und Positionierung zusammen. Durch das lange Halten von bestimmten Posen kann man mit Yoga und zusätzlichem Pilates seine Kernkraft trainieren. Ein starker Kern hilft dann auch Lasten von Kraftmaschinen besser auf den gesamten Körper verteilen zu können. Yoga ist vielleicht nicht der schnellste Weg, stark zu werden, bereichert jedoch jedes Krafttraining.

Photo by Li Sun, CC0 Public Domain

Geschwindigkeit und Flexibilität verbessern

Im Profi-Fußball kommt es nicht nur auf Kraft, sondern auch auf Schnelligkeit und Flexibilität an. Im Yoga können Spieler ihren Körperwiderstand nutzen, um oft vernachlässigte Muskelgruppen zu trainieren. Diese helfen bei der Geschwindigkeitssteigerung auf dem Feld. Während des Yoga-Trainings ist es also wichtig, sich nicht nur auf primäre Muskeln zu verlassen und diese zu überlasten, sondern ganz bewusst Übungen auszuführen, die selten genutzte Muskeln herausfordern. Auch Flexibilität und Mobilität sind zwei entscheidende Komponenten, die einen guten Fußballspieler ausmachen. In alle Richtungen mobil zu sein ist in kaum einem anderen Sport von größerer Bedeutung. Eine gesunde Beweglichkeit und hervorragende Hüftmobilität versbessern die Leistung und verhindern Verletzungen. Das lange Halten von Yoga-Posen, die den Körper dehnen und strecken wirkt sich auf diese Aspekte äußerst positiv aus. Deshalb nutzen viele Sportler bekannte Yoga-Haltungen wie die „Tauben-Pose“ oder den „Downward Dog“, um sich vor dem Spiel aufzuwärmen.

Die richtige Auslastung von Energiesystemen

Beim Fußball geht es um viele verschiedene Energiesysteme, die sich ständig miteinander abwechseln. Ein 90-minütiges Fußballspiel erfordert zum Beispiel das Sprinten, Springen und eine schnelle Richtungsänderung sowie längeres Schreiten. Darüber stellt Fußball hohe Anforderungen an das Herz-Kreislauf-System. Bei jeder Trainingseinheit und jedem Spiel, was fast zwei Stunden lang hohe Intensität erfordert, ist es während der Saison nicht immer eine gute Idee, diese Energiesysteme außerhalb des Fußballs zusätzlich zu belasten. Während der Spiel-Saison kann eine grundlegende Yoga-Routine als Aerobic-Training auf niedrigem Niveau durchgeführt werden, ohne immer die gleichen Gelenke und Muskeln belasten zu müssen. In der Nebensaison können sich Sportler einen Cross-Trainings-Effekt zunutze machen, indem Sie ein intensiveres Yoga praktizieren. Oft wird dieses als „Power-Yoga“ bezeichnet und kurbelt das Herz-Kreislauf-System mit anspruchsvolleren Übungen an.

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